Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg

Berichte

Pfarreirat NSJ auf Reisen...

Bericht von Lydia van Winden

Morgens um 7 Uhr traf sich der Pfarreirat am Bahnhof Nesslau, bereit für die Reise ins Tessin, die Ida für uns alle organisiert hatte. Wohlgelaunt und mit einigen Spässli’s war die Reise sehr kurzweilig, vor allem genossen alle die Fahrt in der ersten Klasse von Arth Goldau bis Locarno…!

Der erste Kaffee und die wärmende Morgensonne stimmten uns auf ein tolles Tessiner Wochenende ein. Im Albergo Cittadella bezogen wir unsere Zimmer und wurden danach herzlich von Matias, Pfarrer der Personalpfarrei San Francesco empfangen. Er führte uns durch das typische Tessiner Pfarrgemeindehaus, die Hauskapelle, Aufenthaltsraum und zuletzt in die Pfarrwohnung. Da wurden wir schon verwöhnt mit einem Glas Wein und gestärkt mit Knabbernüssen!

Jetzt müssen wir aber los, denn schon bald fährt das Schiff zur subtropischen Insel Brissago. Eine wunderschöne Schifffahrt, die uns alle auch so richtig hungrig machte. Nach dem feinen Essen im Restaurant mit herrlichem Blick auf den Lago Maggioro und strahlendem Sonnenschein spazierten wir durch die so vielfällige Pflanzenlandschaft. Die Pfade führten uns durch die verschiedenen Kontinente, wie Südafrika, Fernen Osten, Mittelamerika, Australien oder in den Mittelmeerraum und immer wieder blieben wir staunend stehen oder verweilten in einer ruhigen, grünen Oase.

Um 17.00 Uhr tankten wir während der Rückfahrt auf dem Schiff die Wärme der letzten Sonnenstrahlen und schlenderten dann zurück in die Altstadt. Ein Apéro durfte vor dem Essen im Ristorante Cittadella nicht fehlen und alle freuten sich zusammen mit Matias auf ein gemütliches Abendessen. Rege wurde diskutiert, viel gefragt über die Kirchgemeinde hier in Locarno und auch viel gelacht. Das Essen und das Dessert schmeckten uns allen hervorragend! – Matias, versprochen, wir kommen wieder!!

Am Sonntagmorgen, gut geschlafen und nach einem reichhaltigen Frühstück, besuchen wir die Messe von Matias in der Pfarrkirche San Francesco. Danach schlenderten wir durch die Gassen suchend nach dem besten "Gelati". Leider war schon bald Zeit an die Heimreise zu denken. Etwas wehmütig stiegen wir in den Zug. Über Luzern erreichten wir zufrieden, mit vielen guten Erinnerungen und etwas müde Nesslau.


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