Seelsorgeeinheit Oberes Toggenburg

Berichte

Suppentag in Ebnat-Kappel

Bericht von Patrizia Egger

Am 10. März fand der traditionelle Suppentag zur Eröffnung der Fastenzeit statt. Wiederum fanden gegen 100 Personen den Weg zum ökum. Gottesdienst und zum anschließenden Suppenessen.

Der fulminante Einstieg des Gospelchores Rhythm & Glory weckte gleich zu Beginn alle müden Geister und wurde dafür mit einem herzlichen Applaus belohnt. Der Aufmunterung von Pastoralassistent Andreas Spöcker, sich ruhig von der Musik mitreißen zu lassen, und zu klatschen, wenn man möchte, ging man gerne nach.

Pfarrer Phillip Müller verstand es,  die 50 Jahre ökumenische Zusammenarbeit anhand von vergangenen Plakaten Revue passieren zu lassen. Was ist geblieben? Was hat sich bewegt? Zum Beispiel das Label „Fair Trade“ ist aus unseren Einkaufsläden nicht mehr wegzudenken.

Andreas Spöcker brachte uns die Geschichte von Martha und Maria näher. Martha, die Frau, die für das leibliche Wohl Jesu besorgt war und die Hausarbeit im Hintergrund erledigte und Maria, die ihm Zeit und Aufmerksamkeit schenkte. Wer hatte nun die richtigen Prioritäten gesetzt? Richtig, Maria. Und doch braucht es beide Frauen. Beide sind wertvoll für die Gemeinschaft. Denn ohne die vielen Marthas gäbe es keine Suppe, keinen liebevoll gedeckten Tisch, keinen Kuchen, keinen Kaffee und keinen, der darüber berichtet. Martha schafft Platz und Raum für die Marias, die zuhören, diskutieren, neue Wege suchen. Ein großes Danke an alle Marthas (natürlich sind auch die Männer gemeint), die mit viel Herzblut den Suppentag gestalten. Und danke an alle Besucher, die bei Wind und Wetter den Weg ins Michaelshaus finden.

» Zurück